Auf der Suche nach der seltenen Pflanze
Klara Hiebaum, 10 Jahre
VS Eggersdorf

An einem Montagmorgen ging die Entdeckerin Pia Pfiffig zu ihrer Arbeit. Pia ist eine Wissenschaftlerin. Als Pia das Labor betrat, sah sie ihren verzweifelten Boss Tim. Als Tim die Entdeckerin erblickte, rannte er zu ihr. „Kannst du das Rätsel lösen? Ich schaffe das nicht. Ich suche schon seit Monaten nach dem Schatz. Der Schatz ist nämlich eine Blume, die Krankheiten heilen kann. Bitte, suche die Pflanze und sei unsere Blumenentdeckerin“, sagte er. Sie flüsterte leise: „Okay.“ Als Pia sich hinsetzte, löste sie das Rätsel mit links, denn sie hatte sehr viel Übung darin. Plötzlich erschien eine kleingedruckte Schrift unter dem Rätsel, die man nicht ohne Lupe lesen konnte. Doch wo war ihre Lupe? Pia Pfiffig suchte verzweifelt nach ihr. Nach einer Weile fand die junge Dame ihre Lupe und las das Kleingedruckte. Da stand „Unser Sonnensystem“ und – ganz klein – „31“. Pia überlegte, was das bedeuten könnte. Plötzlich fiel ihr ein, dass sie in der Bibliothek nachschauen könnte. Zum Glück war die Bibliothek nur achtzig Meter entfernt. Pia ging gemütlich zur Bibliothek und schaute nach, ob es ein Buch mit dem Titel „Unser Sonnensystem“ gab. Nach einer halben Stunde fand die Entdeckerin das Buch. Sie blätterte auf Seite 31 und fand einen Text über den Saturn. Sie las ihn durch und bemerkte erst auf den zweiten Blick, dass manche Buchstaben fettgedruckt waren. Die Wissenschaftlerin schrieb die Buchstaben nacheinander auf. Heraus kam das Wort „Planetenwanderweg“. Pia wusste, dass es in ihrer Heimat einen Planetenwanderweg gab. Sie machte sich dort auf den Weg zum nachgebauten Saturn. Als Pia Pfiffig dort ankam, suchte sie überall. Aber sie fand keinen weiteren Hinweis und auch die Pflanze war nicht in Sicht. Doch auf einmal sah sie auf dem Saturnring Zahlen von 0–9. Sie dachte an das Buch und die Zahl 31 erschien ihr. Darum tippte Pia die Drei und die Eins an. Erstaunt bemerkte die kluge junge Frau, dass sich der Saturn langsam öffnete. Mit großen Augen erblickte sie die seltene Blume in der Kugel. Als sie sie pflückte, spross wie aus dem Nichts eine neue Blume hervor und es ging immer so weiter. Pia war vollbepackt, denn sie wollte so viele Blumen mitnehmen, wie sie konnte. Eine Viertelstunde später war sie wieder im Labor und übergab stolz die Blumen. Ab diesem Zeitpunkt war Pia die Blumenentdeckerin. Dank Pia konnte Tim endlich ein Heilmittel gegen Corona entwickeln.