Aufregung in Island
Paula Fischbacher, 9 Jahre
VS Schladming

Stella Superella war vor zwei Tagen nach Island geflogen, um sich ein Pferd zu kaufen. Denn das weiß fast keiner: Sie war eine sehr gute Reiterin und die beste ihres Reitstalls. Heute hatte sie eine Reitstunde auf dem Pferd, das sie kaufen wollte.

Nach der Reitstunde versorgte sie Nögi, so hieß das Pferd. Als sie in den Stall kam, traf sie Sarah und Paula. Die beiden hatten auch eigene Pferde, die hießen Tiffil und Skella (man spricht Skettla).Sarah fragte Stella: „Möchtest du mit uns auf den Springplatz?“ „Ja, gerne!“, freute sich Stella.

Die Mädchen gingen zum Springplatz. Dort waren hohe Hürden aufgebaut. Das war für Stella kein Problem. Nach einer Stunde gingen die Mädchen in den Stall.

Am Abend gingen die Mädchen noch einmal in den Stall und brachten den Pferden Futter.

Um Mitternacht kamen Diebe in den Stall und nahmen vier Pferde mit. Die Unbekannten stahlen die Pferde und brachten sie in zwei Pferdetransportanhänger. Am Morgen wachten die Freundinnen auf und gingen zu den Pferden. Plötzlich riefen Sarah und Paula: „Die Pferde sind weg!“ Für Stella war es ein klarer Fall. Die Mädchen gingen zu ihren eigenen Pferden. Hoffentlich waren sie noch da. „Sie sind noch hier“, sagte Stella. „Da, eine Spur!“, rief Paula. Die Spur war verwischt worden. Sie führte zu einer Reifenspur, dort endete sie. Die drei fanden noch mehr Spuren, aber als sie die Hauptstraße erreichten, hörte die Spur auf.

Stella hatte einen Plan: Am Abend stellten die drei Freundinnen ihre Pferde an drei verschiedene Plätze. Stella stellte Nögi zum Putzplatz, Paula stellte Skella zum Longierplatz und Sarah stellte Tiffil zu den Fahrrädern. Natürlich hatten die Mädchen kleine Minikameras in die Mähnen geklipst. In der Nacht darauf kamen die Diebe wieder. Diesmal aber verfolgten die drei alles mit Stellas Handy.

Heute erkannten Paula und Sarah die bösen Diebe. Die zwei Mädchen gingen in die gleiche Schule wie Sarah und Paula. Am nächsten Tag gingen die Mädchen zur Polizei und holten die Pferde. Die Polizei hatte eine passende Strafe für die Mädchen: – Hundehaufen sammeln! Und für Stella, Paula und Sarah hatte die Polizei eine Überraschung.

Zum Glück ist alles gut gegangen.