Eine geheimnisvolle Höhle
Hannah Dominek, 8 Jahre
VS Bad Blumau

Heute ist für Pia Pfiffig ein sehr besonderer Tag, sie fahren in den Urlaub. Pia sieht sich um, etwas fehlt noch. „Ach ja! Mein Forscherrucksack.“

Kaum ist Pia fertig, fahren sie zum Flughafen. Bei der Ticketverkäuferin müssen sie lange anstehen. Nach einer Weile sind sie im Flugzeug. Pia ist aufgeregt, sie ist noch nie mit einem Flugzeug geflogen. Nach ein paar Stunden sind sie angekommen. Auf einer großen Insel namens Scharoki. Pias Eltern hatten schon ein Hotelzimmer gebucht. Es ist spät, alle gehen schlafen.

Am Morgen geht es schon früh los. Pias Eltern gehen spazieren und Pia sagt: „Ich gehe mir die Insel genauer anschauen. Ihr wisst ja, wo ihr mich findet – nämlich dort, wo es etwas zu entdecken gibt. Pia schnappt sich ihren Rucksack und geht als Erstes ans Meer, aber hier kann sie nicht baden, das Wasser ist nämlich zu kalt. Sie legt sich in den Sand. Da entdeckt sie einen Höhleneingang. Pia geht langsam in die Höhle hinein. „Hallo! Hallo!“, ruft sie. „Hier ist ja mein Echo!“ Da entdeckt sie eine Wand. „Mist, eine Sackgasse! Warte, hier ist ja ein Stein an der Wand! Da brauche ich aber meine Lupe!“ Aufgeregt nimmt Pia ihre Lupe aus ihrem Rucksack und sieht sich den Stein genauer an. Sie drückt sanft auf den Stein. Plötzlich bewegt sich die Wand. Pia geht weiter, ganz schön unheimlich hier und bitterkalt. Plopp, huch! – das war nur ein Tropfen. Da entdeckt sie ein Zeichen am Boden. Es ist ein Pfeil, der nach vorne zeigt. Pia folgt dem Pfeil, da steht sie schon wieder vor einer Wand. „Nicht schon wieder!“, ruft sie. Dieses Mal ist es nur ein ganz kleiner Stein. Sie drückt wieder darauf, aber jetzt geht die Wand nicht auf. „Mist!“ Sie lehnt sich an die Wand. Auf einmal kippt sie zurück und ist in einem großen, dunklen Raum. Sie holt ihre Taschenlampe heraus. Jetzt muss sie staunen. „Das ist ja eine riesige Löwenstatue!“, ruft sie. Pia sieht sich noch um, findet aber nichts. Pia läuft schnell aus der Höhle heraus. Kaum ist sie im Hotel angekommen, holt sie ihre Eltern. Die Eltern zögern, aber kommen trotzdem mit. Zusammen gehen sie in die Höhle. „Wow, Pia! Die ist ja unglaublich schön!“, sagen die Eltern. Alle zusammen bringen sie die Statue ins Museum. Der Museumsleiter ist beeindruckt und macht ein Foto mit Pia und der Statue.

Das war mal wieder ein Forscherabenteuer von Pia Pfiffig.

Wir danken unseren SponsorInnen

Wir danken unseren SponsorInnen für die tollen und großzügigen Preise, die sie den sechs GewinnerInnen des Geschichtenwettbewerbs 2021 im Rahmen der Preisverleihung im Juni überreichen werden.