Das Labyrinth
Aileen Putre, 8 Jahre
VS Aich Assach

Gestern in der Früh wachte Pia Pfiffig sehr früh auf, denn sie wollte in den Dschungel fahren. Sie war schon fertig, jetzt musste sie nur noch auf den Bus warten. Es dauerte lange, bis der Bus endlich kam. Danach stieg sie ein und es dauerte eine Ewigkeit, bis sie endlich im Dschungel war. Nun ging sie in den Wald und sah sich um. Es war still. Doch auf einmal kam ein Affe herbei. Er sagte: „Komm, ich zeige dir den Dschungel!“ Pia antwortete: „Du kannst sprechen?“ Der Affe sagte: „Na klar, jedes Tier im Dschungel kann sprechen.“ Pia war verblüfft. Dann zeigte der Affe Pia den Dschungel. Pia sagte: „Ich habe dich noch gar nicht gefragt, wie du heißt!“ Der Affe antwortete: „Ich heiße Timo, aber die anderen Affen sagen Tim zu mir. „Ich sage aber Timo zu dir, denn Timo ist ein schöner Name!“, sagte Pia. Danach sah der Affe so traurig aus und Pia fragte: „Was ist los?“ Timo erzählte nun aufgeregt seine Geschichte. Seine Tochter und seine Frau sind in einem riesigen Labyrinth gefangen. Jetzt weinte der Affe auch noch. Pia sagte: „O nein! Ich helfe dir, sie da rauszuholen!“ Aber Timo wollte das nicht. Er meinte, das sei viel zu gefährlich. Pia könnte sich ja auch noch verirren. Wie sollten sie nur Timos Familie herausholen? Alle beide überlegten. Dann kam Pia eine gute Idee. Sie sprach: „Ich habe eine alte Flugmaschine mit Fernsteuerung in meinem Rucksack, dort sieht man das, worüber man fliegt, auf dem Bildschirm.“ Affe Timo sagte: „Gute Idee!“ Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zum Labyrinth neben dem Teich. Es dauerte nicht lange, dann standen Pia und Timo vor dem Labyrinth. Pia holte ihre Flugmaschine hervor. Die Maschine flog über das Labyrinth. Pia schrie: „Da sind sie!!“ Zuerst fürchtete sich die Affenfamilie, doch dann folgten sie der Maschine. Pia lenkte sie aus dem Labyrinth. Die Affen bedankten sich bei Pia. Danach musste Pia wieder nach Hause. Sie machte noch ein Foto von ihnen und sagte: „Auf Wiedersehen!“