Der Banküberfall
Luisa Strasser, 9 Jahre
VS Pischelsdorf

Es war ein regnerischer Herbstnachmittag, als die Privatdetektivin Stella Superella wieder einmal in einem ihrer vielen spannenden Krimis schmökerte. Da klopfte es an der Tür. Sie schrak hoch und fiel beinahe von ihrem Stuhl. Ihre Mutter trat ein „Stella- Schätzchen“, trällerte sie. „Draußen warten Anja und Timo auf dich, ihr wolltet doch spazieren gehen.“ Schnell rannte sie die Treppe hinunter. Blitzgeschwind hatte sie sich angezogen. Tratschend und lachend gingen sie in Richtung Park los. Plötzlich hörten sie lautes Geschrei und eine schrille Alarmanlage fing an zu bimmeln.  „Wartet hier auf mich!“, rief sie ihren etwas ängstlichen Freunden zu. Flink rannte Stella Superella zur Bank los. Schon von weitem sah sie mit ihren Adleraugen, dass noch keine Polizei eingetroffen war. Doch zwei aus der Bank laufende Bankräuber entdeckte sie.  Dummerweise konnte Stella die Banditen nicht erkennen, da sie ihre Brille wieder einmal vergessen hatte. Die Schurken liefen um ihr Leben, aber die Superdetektivin war schneller. Im Handumdrehen hatte sie die Diebe eingeholt, stellte ihnen ein Bein und warf ihnen ihr etwas muffeliges Fischernetz, das sie immer dabeihatte, über. Da kam schon die Polizei und Stella rannte zu ihren Freunden zurück. Nie konnte die Polizei aufdecken, wer die Räuber gefasst hatte.