Der Schatz des Panthers
Daniel Madritsch, 9 Jahre
VS Viktor Kaplan

Kapitel 1:

Vor zwei Tagen kam ein Postbote zu mir. Ich nahm den Brief in mein Büro und öffnete ihn sofort. In dem Brief stand Folgendes:

Sehr geehrte Frau Pfiffig! Wir haben von einer „Pantherstatue“ aus Madagaskar gehört, die aus reinem Gold gefertigt ist. Ich wollte Sie fragen, ob sie den Panther suchen können.  Freundliche Grüße

Der Museumsleiter aus Wien

 

Kapitel 2:

„Tja, und jetzt bin ich hier, im Urwald von Madagaskar!“, denke ich laut. Ich bin jetzt einen Tag im Urwald. Meine Gruppe und ich sind erschöpft. Rex, ein Forschermitglied, sagt: „Chefin, schlag bitte etwas vor!“ Ich überlege kurz und sage dann bestimmt: „Okay, Rex. Wir schlagen ein Lager auf und gehen schlafen. Morgen brechen wir wieder auf.“

Am nächsten Tag höre ich Rex rufen: „Ein Panther! Ein Panther! Schnappt euch die Gewehre! Der Panther flieht!“

 

Kapitel 3:

Ich renne und kämpfe mich mit meiner Gruppe weiter durch den Urwald, bis wir den Panther nicht mehr sehen. Auf einmal sehe ich Rauch. In einer riesigen Mulde liegt ein Flugzeug. Aus dem Flugzeug kommt Rauch und wir hören das Knistern eines Lagerfeuers.

Wir nähern uns dem Flugzeug und sehen einen Mann, der tief und fest schläft. Plötzlich wacht der Mann auf. Er fragt: „Wer seid ihr und was wollt ihr von mir?“ Ich richte mich kerzengerade auf und stelle mich vor: „Ich bin Pia Pfiffig und das sind meine Freunde.“

Erleichtert antwortet der Mann: „Ich bin Professor Einer aus Wien.“

Sprachlos stehen wir da. „Er war ein berühmter Forscher, der von seiner Reise nie zurückgekommen war!“, dachte ich. „Schaut, was ich gefunden habe!“ ruft der Mann begeistert. Ich traue meinen Augen nicht: „Das ist die Panther-Statue aus Madagaskar!“, denke ich laut.

Voller Freude fahren wir mit dem verschollenen Forscher zurück nach Hause und geben die Statue dem Museumsleiter.

Und ich freue mich, dass ich eine weitere Geschichte in meiner BücherheldInnen-WG erzählen kann!