Die Falleninsel
Michael Mortsch, 9 Jahre
VS Mellach

Es war ein Montag als Hubi Socke, der im Krähennest stand, „Land in Sicht!“, rief. Harald Holzbein hatte so lange darauf gewartet, einen weißen Fleck auf der Landkarte zu füllen. Freudig sprang er aus seinem Stuhl. Er jubelte: „Endlich Reichtum!“ Er holte sein Fernglas heraus und sah eine kleine Insel.

„Käpten, ich glaube das ist die gefürchtete Falleninsel.“, schauderte Sepp Suppenfuß. „Du hast Recht, aber hier gibt es auch einen Schatz. Männer wir gehen auf die Insel!“, befahl Harald. Auf der Insel entdeckten sie einen Tempel. „Da muss der Schatz sein.“, knurrte Harald. Aber als sie den dunklen Tempel betraten, gingen Fackeln an. Am anderen Ende des Raumes stand auf einem Steinblock eine große Kiste. Einige Männer hoben die Kiste an und ein Knarren wurde hinter ihnen hörbar. „Raus hier! Öffnet die Kiste und holt so viel Gold wie möglich, der Eingang schließt sich!“, rief Harald in lauter Panik. Alle holten sich Schätze aus der Truhe. Da aber riss der Boden unter ihnen entzwei, und in der Tiefe, erspähten sie Alligatoren. „Schneller Männer, sonst werden wir gefressen!“, jaulte Harald Holzbein. Jetzt aber wurde es noch schlimmer, die Decke brach ein.

„Lauft!“, schrie Karl Fischflosse.

Um Haaresbreite schafften sie die Schätze hinaus und brachten sie auf das Boot. Mit Jubel stachen die Piraten in See. So kamen sie im Hafen zuhause an

und Harald Holzbein wurde ein echter Held.