Ein außergewöhnlicher Fund
Jana Hödl, 10 Jahre
VS Bad Blumau

An einem schönen, sonnigen Frühlingstag machte Pia Pfiffig gemeinsam mit ihren Eltern einen Ausflug in die Berge. Nachdem die Familie schon ein ganzes Stück gewandert war, entdeckte Pia plötzlich etwas Glitzerndes im Gras. Sie näherte sich dem glitzernden Etwas und sah, dass es ein Stein war. Das Mädchen hob den Stein auf und betrachtete ihn. Sie ging zu den Eltern und zeigte ihnen ihren Fund. „Wow, das ist ja ein richtig schöner, glänzender Stein!“, sagte ihre Mama. Ganz aufgeregt suchte Pia im Rucksack nach ihrer Lupe. Doch so viel sie auch suchte, sie konnte die Lupe einfach nicht finden. Also beschloss Pia den Stein in ein Taschentuch zu wickeln, um zu Hause in ihren Sachbüchern nachzulesen.

Als sie einige Zeit später zu Hause ankamen, rannte sie schnell in ihr Zimmer. Augenblicklich wühlte sie in ihren Büchern nach dem Wissensbuch über Edelsteine. „Gefunden!“, freute sich Pia und begann auch schon darin zu blättern. Endlich hatte sie die richtige Seite gefunden. Sie las und las und traute ihren Augen kaum. Was sie dort las, verschlug ihr fast die Sprache. Ihr Stein war kein gewöhnlicher Stein, sondern ein Stein, mit dem man in die Zukunft blicken konnte. Stolz legte sie den wertvollen Fund in ihre Geheimschublade.

Jetzt hatte sie einen eigenen Stein, der ihr die Zukunft voraussagen konnte. Einige Tage später holte sie ihren Stein wieder aus seinem Versteck und fragte ihn: „Lieber Stein, wie wird meine berufliche Zukunft aussehen? “ „Pia Pfiffig, du wirst einmal eine berühmte Forscherin werden“, antwortete ihr der Stein. Das Mädchen freute sich sehr über die Antwort des Steines. Voller Freude sprang sie auf und drehte sich im Kreis. „Ich, Pia Pfiffig, werde einmal eine berühmte Forscherin sein!“