Fynn im Meer
Jonathan Egger, 9 Jahre
VS Voitsberg

Eines Tages ging Fynn im Wald spazieren. Er kam in eine Gegend, die er noch nie gesehen hatte. Da – er stolperte über einen Stein und fiel in eine Schlucht.

Unten war Wasser, Fynn tat sich nicht weh. Doch Füchse können nicht so gut schwimmen. Es trieb jedoch ein Baumstamm im Wasser und Fynn klammerte sich daran. Es ging flussabwärts.  Lange Zeit saß der Fuchs auf dem Baumstamm. Dann erblickte er eine große blaue Fläche. (Füchse kennen kein Meer.) Dann sah er den Strand. Doch er strandete nicht, sondern er wurde aufs Meer hinausgetrieben. Plötzlich wackelte der Baumstamm. Fynn dachte: „Ganz ruhig …“ Etwas später war er gestrandet. Nicht etwa „das“ Land, nein, eine einsame Insel war es. Doch einen Wald gab’s. Wälder kannte Fynn. Er erkundete den Wald. Er fand einen neuen Freund, eine Schlange. Die Schlange zeigte Fynn ihr Zuhause. Es war ein gestrandetes Schiff. Das Beiboot konnte noch schwimmen. Die Schlange lud Fynn ein. Als Fynn am nächsten Morgen aufwachte, befanden sie sich auf hoher See. Die Schlange sagte: „Es ist schrecklich, mein Zuhause ist weg.“ Das Boot war mit den beiden darauf weggeschwemmt worden. Fynn heiterte die Schlange auf. Er sagte nämlich: „Wir fahren zu mir nach Hause. Dort kriegst du so viel zu essen, wie du willst.“ Die Wellen trieben die beiden voran, geradewegs in die Flussmündung. Von dort ging es weiter nach Hause. Die Schlange wurde Fynns bester Freund.