Kollegen?
Gloria Konrad-Vadlau, 10 Jahre
VS Bärnbach

Eines schönen Nachmittags ging Detektivin Stella Superella spazieren. Als sie von Weitem das Kreischen einer jungen Frau hörte, sprintete sie schnell dorthin und sah, dass die Dame von einem vermummten Menschen bedroht wurde. Stella nahm Anlauf und sprang wie ein Frosch auf den Rücken des Mannes. Der aber schüttelte sie ab und ergriff die Flucht. Die Detektivin half der Frau auf und ging in die Bücherheldinnen-WG. In der Nacht wurde sie von Gerumpel in der unteren Etage geweckt. Langsam stieg sie aus dem Bett und schlich leise den Flur hinunter. Im Schein ihrer Taschenlampe konnte sie erkennen, dass alles durchwühlt war. Außerdem fand sie eine Visitenkarte. „Detektiv Heinz Mauer“, flüsterte sie zu sich. Dann ging sie wieder ins Bett. Am nächsten Morgen klingelte es an der Tür. Stella Superella öffnete sie. Davor stand ein Mann mit kurzen braunen Haaren, Jeans und einer Lederjacke. „Wohnt hier eine Stella?“, fragte er. „Was wollen Sie von mir?“, erkundigte sie sich. Der Mann antwortete: „Ich bin Detektiv, hier ist meine Visitenkarte. Warten Sie kurz!“ – Er kramte in seiner Jackentasche, doch Stella unterbrach ihn: „Meinen Sie diese hier?“, fragte sie und zeigte ihm ihren Fund. „Dann sind Sie also derjenige, der in unsere WG eingebrochen ist!“, sagte sie streng.

„Außerdem haben Sie diese arme Dame im Park überfallen und dafür habe ich Beweise, nämlich dieses Armband in Ihrer Jackentasche, ich habe gesehen, wie Sie es der Dame gestohlen haben! Conny Clax, bist du so lieb und rufst die Polizei? Der Mann ist ein Verbrecher!“, rief Stella hektisch und Conny griff schnell zum Telefon. So hatte Stella auch diesen Dieb hinter Gitter gesetzt.