Ein kniffliger Fall
Melissa Desimaier, 9 Jahre
VS Bad Blumau

Es war ein ganz normaler Tag. Stella Superella machte einen Spaziergang durch den Wald. Unterwegs traf sie ihre Freundin und rief: „Hey, was ist los?“ Ihre Freundin Lena lief zu ihr und sagte: “ Ich muss dir dringend etwas sagen.“ „Und was?“, fragte Stella. „Ich war nur eine halbe Stunde einkaufen. Als ich wieder zurückkam, war mein modernster Schmuck weg“, erklärte sie. Lena zeigte ihr ein Foto vom verschwundenen Schmuck. „Oh nein!“, rief Stella. „Mach dir keine  Sorgen! Wir treffen uns bei deinem Haus. Ich fahre vorher noch schnell in mein Detektivbüro und packe meine Sachen, die ich brauche, ein“, meinte Stella. „Okay“, erwiderte Lena. Sofort sauste Stella zu ihrem Auto und fuhr ins Detektivbüro. Dort packte sie eine Taschenlampe, einen Notizblock und einen Stift ein. Nun fuhr sie zu Lena, die schon auf sie wartete. „Wo ist nun das Problem?“, fragte Stella. „Komm mit, ich zeige es dir“, antwortete Lena. Stella folgte Lena in ihr Zimmer. Stella suchte alles ab, jede Lade, jeden Schrank, auch unter dem Bett suchte sie, aber vergeblich – sie fand nichts. Auf einmal entdeckte sie Fußspuren, die zum Fenster hinausführten. Stella fragte: „War das Fenster schon immer offen?“ „Ja, denn ich habe mein Zimmer gelüftet“, antwortete Lena. Als Stella das hörte, ging sie schnell hinaus und fand eine weitere Spur. Es waren kleine Perlen. „Diese müssen vom Schmuck sein“, dachte sich Stella. Sie folgte der Spur bis sie aufhörte. „Oh nein! Und wie geht es jetzt weiter?“, fragte sich Stella. Sie überlegte und überlegte. Plötzlich hatte sie eine Idee. Sie befragte die Nachbarn von Lena, ob sie vielleicht jemanden in Lenas Garten beobachtet hatten. Sie fragte die Familie Malz, die Familie Müller, die Familie Auner und die Familie  Ruck. Nun war sie beim letzten Haus angekommen. Wenn sie hier nicht Erfolg hatte, musste sie die Sache noch einmal anders anpacken. Da klopfte sie bei der Haustür an. Herr Mayer öffnete. Mit ihren Adleraugen sah Stella Lenas Schmuck auf der Kommode liegen. „Hey, der Schmuck gehört dir nicht!“, rief sie aufgeregt. Der Nachbar war überrascht, flitzte ins Auto und fuhr weg. Stella sauste auch zum Auto und verfolgte ihn. Als es Abend wurde, hatte Stella sich verfahren und konnte den Nachbarn nicht mehr finden. Sie blieb bei einer Holzhütte stehen. Aber was war hier komisch? Auf einmal entdeckte sie das Auto des Nachbarn und in der Holzhütte brannte Licht. „Ich glaube, in der Holzhütte muss er sich versteckt haben“, dachte Stella. Sie schlich sich an und als sie die Tür aufriss, rief sie: „Stopp! Bleib stehen! Hab ich dich endlich!“ Nun gab sich der Nachbar geschlagen und Stella brachte ihn zur Polizei. Darauf gab sie ihrer Freundin den Schmuck zurück. Lena bedankte sich sehr. Dann schrieb Stella in ihren Notizblock: Zehnte Ermittlung erledigt.