Harald Holzbein und der verfluchte Schatz
Elias Pretschuh, 10 Jahre
VS Gams

Vor langer, langer Zeit lebte ein Mann namens Harald Holzbein. Er wohnte auf einer kleinen Insel, weit draußen im Meer. Eines Tages entdeckte Harald eine Flaschenpost, die an den Strand gespült worden war. Neugierig öffnete er sie. Darin befand sich eine alte Schatzkarte – doch darauf stand auch eine Warnung: „Der Schatz ist verflucht – haltet euch fern von ihm.“ Harald lachte. „Das ist bestimmt nur ein Scherz“, sagte er und machte sich mit seiner Crew auf den Weg über die sieben Weltmeere. Nach einer langen Reise erreichten sie eine fremde Insel, die auf den ersten Blick sehr mystisch wirkte. Sie gingen durch dichtes Gebüsch und wateten durch kalte Flüsse, bis sie plötzlich eine leuchtende Truhe entdeckten. „Da ist sie ja!“, rief Harald. Trotz der Bedenken seiner Männer öffnete er die Truhe. Plötzlich schwebte ein Geist heraus und rief: „Ich verfluche euch!“ Ein grüner Blitz leuchtete auf, dann verschwand der Geist wieder. Auf dem Boden lag ein Zettel. Darauf stand, wie man den Fluch brechen konnte – aber nur, wenn alle Regeln genau befolgt wurden. Mutig folgten Harald und seine Crew den Anweisungen. Sie stiegen einen steilen Berg hinauf und fanden oben eine alte Schriftrolle. Sie lasen sie laut vor – und plötzlich löste sich der Fluch. Die Truhe füllte sich mit Gold, doch Harald wusste nun: Der größte Schatz war ihre Freundschaft.

Und so segelten sie glücklich nach Hause.