Das freche Eichhörnchen
Theresa Pichler, 10 Jahre
VS Eggersdorf

An einem sonnigen Tag ging Stella Superella in den Park. Stella hatte frei, sonst könnte sie das nicht. Sie hatte ihre teure goldene Brille auf, einen Mantel und Stiefel an. Die Lady las ein wenig in ihrem Krimibuch und dann legte sie ihre Brille neben sich ab. Plötzlich kam ein Regen und Stella Superella lief nach Hause. „Oh nein!“ Stella hatte ihre Brille im Park vergessen. Schnell rannte sie mit dem Regenschirm in den Park in der Hoffnung, dass ihre Brille noch da ist. Aber nein, ihre Brille war weg. Stella schaute sich um, aber nirgendwo war ihre Brille. Die Detektivin Stella Superella hatte einen neuen Fall! Inzwischen hörte es auf zu regnen. Plötzlich entdeckte sie beim genaueren Hinsehen Fußspuren und ab diesem Zeitpunkt war ihr völlig klar, dass sie wirklich einen neuen Fall hatte. Sie folgte den Spuren bis zu einer großen Eiche. Sie schaute sich wieder um, aber es gab einfach keine weitere Spur. Verzweifelt ließ sich Stella am Baumstamm nieder und – plumps – saß sie am Boden. Sie sah nochmal genau die Spuren an. „Es war kein Mensch, kein Bär, kein Mader… oder doch ein Mader oder gar ein Eichhörnchen?“, flüsterte sie leise. „Ein Eichhörnchen muss es gewesen sein, denn ein Mader ist nur nachtaktiv!“, rief sie. Plötzlich traf Stella Superella eine Nuss am Kopf. „Aua!“, beklagte sie sich. Sie blickte nach oben und sah etwas Goldenes. Schnell kletterte sie auf den Baum. Oben angekommen sah sie einen Kobel, das Nest der Eichhörnchen. Darin lag ihre Brille.

Stella war überglücklich. Der Fall ist gelöst! Am Heimweg dachte Stella Superella noch amüsiert an das freche Eichhörnchen.