„Nun, Stella Superella, sind Sie bereit, diesen Fall anzunehmen?“, dröhnte die Stimme von Kommissar Saruki aus der Spezialeinheit SC, Secret Crime, an mein Ohr. Ich, Stella Superella, sollte einen neuen Fall kriegen? Oh ja, bloß her damit. Es war mein erster Fall seit Wochen. Nur war es eben eine sehr große Aufgabe. Ich sollte die Krone des japanischen Königs Noriyuki wieder finden. Ohne zu zögern, versicherte ich dem Kommissar: „Verlassen Sie sich auf mich.“ Ich nickte ihm respektvoll zu, doch dann fragte ich mich natürlich: wo sollte ich anfangen zu suchen? Als ob Saruki meine Gedanken gelesen hätte, meinte er: „Ich schlage vor, Sie fliegen nach Japan und fangen dort an zu suchen. Beim Palast vielleicht?“ Sofort nahm ich das nächste Flugzeug. Der Palast war majestätisch. „Hallo, wie geht es Ihnen?“, fragte mich freundlich eine Angestellte in Japanisch. Sie hatte eine Beule auf der Stirn und ich fragte mich, was es damit auf sich hatte. „Gut, danke“, antwortete ich ebenfalls in Japanisch. „Vor ungefähr einer Woche wurde hier ein sehr wertvoller Gegenstand gestohlen. Haben Sie etwas davon mitbekommen?“, fragte ich die Angestellte. „Ja“, meinte sie nun angespannt. „Als es passierte, habe ich gerade den Boden geschrubbt. Kurz darauf hörte ich Schritte. Ich rief Hallo. Keine Antwort. Ich dachte, es wäre nur Einbildung. Als plötzlich jemand mir mit einer Keule auf meinen Kopf schlug“, erzählte sie weiter. Kurz dachte ich nach. Dann meinte ich: „Sie sind verhaftet.“ „Aber Stella“, sagte Saruki, als ich wieder zu Hause war. „Woher wussten Sie, dass es die Angestellte war?“ „Sie sagte, der Dieb hätte ihr von hinten auf den Kopf geschlagen. Ja, das hätte die Beule aber klärt. Aber, und das ist der Punkt, die Beule war an der Stirn. Wie kann man von hinten auf die Stirn schlagen? Sie hat dann vor Gericht zugegeben, dass sie mit der gestohlenen Krone ausgerutscht ist. Das erklärt die Beule. Fall gelöst.“ Freudig sagte er: „Sehr gut, Stella Superella.“