Die Gepardenfreundin
Helena Hutter, 9 Jahre
VS Raaba

Es war einmal eine Forscherin namens Pia Pfiffig. Sie war so berühmt, dass sie Ferien machen wollte. Der Ort, an dem sie Urlaub machte, war sehr einsam und abgelegen von dem Rest der Welt, da sie genug von ihrer Berühmtheit hatte. Außerdem lebten hier Geparden, Schlangen und viele andere Tiere zum Erforschen. Es war spät, als Pia schlafen ging, aber sie freute sich auf den nächsten Tag. Als Pia gerade einschlief, klingelte das alte Telefon. Eine warme und schöne Stimme sagte: „Hallo, ich heiße Jaron und du bist bestimmt Pia Pfiffig, oder?“ Pia stotterte. „Ja, ja, das bin ich.“ „Entschuldigung, dass ich dich so spät noch anrufe, aber es ist sehr wichtig.“ „Sprechen Sie weiter“, meinte Pia Pfiffig. „Ein Mitarbeiter hat mir erzählt, dass ein Gepard ausgebrochen ist. Wir brauchen deine Hilfe, bitte.“ Pia war sofort dabei und machte sich fertig. Kurz darauf kam ein Jeep vor ihrem Haus an und jemand schrie: „Beeil dich, wir müssen los!“ Pia schnappte sich ihr Wissensbuch und ihre Lupe. Dann rannte Pia die Stiege hinunter und setzte sich ins Auto. Im Auto saßen Pia, Jaron und noch ein fremder Mann. „Hey, Jaron, wer ist das?“ „Ein Begleiter und Beschützer.“ Pia verstummte und fragte darauf: „Sind die Geparden denn so gefährlich?“ „Oh ja, mit denen ist nicht zu spaßen“, antwortete Jaron. Es war 23.50 Uhr, als sie an einem zerkratzten Gehege ankamen. Die Tür war offen und die Klinke lag am Boden. Der Begleiter hatte ein Gewehr bei sich und Jaron einen Koffer, in dem sich wahrscheinlich Verbandszeug befand. Plötzlich schrie der Begleiter: „Da ist sie, hinterher!“ „Es ist zu gefährlich, sie zu betäuben.“ „Ich übernehme die Verantwortung für sie!“, sagte Pia. „Was?“, fragte Jaron entsetzt. „Sie wird dich umbringen, aber okay.“ Mit künstlicher Intelligenz schaffte Pia es, mit den Geparden übers Handy zu kommunizieren. Nach einigen Tagen lockte Pia die Gepardin mit Lauten in ihr Gehege. Jaron freute das natürlich sehr, aber er ließ es sich nicht anmerken. Pia freundete sich mit der Gepardin namens Leya an und kam immer wieder.