An einem schönen Tag im Winter wachte Conny auf. Sie hüpfte voller Freude aus dem Bett, weil sie heute ihren 222. Geburtstag feierte. Mit ihrem tollen Besen flog sie die Treppe hinunter. Als sie unten ankam, packte Conny ihre Sachen, denn sie wollte zu ihrem Freund Fynn, dem Fuchs, fliegen. Leider waren ihre Flugkünste nicht die besten und sie krachte gegen die Türe. Conny fluchte: „Aua, mein Kopf!“ Als sie aus dem Haus flog, flüsterte sie einen Zauberspruch, um die Türe zu schließen. Sie vergaß, nach vorne zu schauen und „rummms“, flog sie gegen den nächsten Baum. „Oh nein, mein Besen ist kaputt!“, jammerte Conny. Traurig ging sie zum Haus von Fynn, doch die Türe war zu. Sie dachte sich: „Fynn sperrt doch aber nie die Türe zu.“ Als sie sich umdrehte, sah sie plötzlich ein Eichhörnchen auf dem Ast sitzen. Es weinte ganz bitterlich, weil seine Nüsse fort waren und bat Conny um Hilfe, diese zu suchen. Zusammen gingen sie in den Zauberwald. Sie zauberte viele neue Nüsse in das Nest des Eichhörnchens. Der Nager bedankte sich bei Conny. Sie beschloss zu Harald, zu seinem tollen Piratenboot, zu gehen. Aber dieser war seltsamerweise ebenfalls nicht daheim. Traurig machte sich Conny mit ihrem zerbrochenen Besen wieder zu Fuß auf den Heimweg. Plötzlich sah sie zwei Füchse, die sich gegenseitig beschimpften. Conny hasste Streitereien und stellte sich dazwischen. Jetzt war ihr Geburtstag komplett im Eimer. Daheim angekommen war es bereits finster. Sie wollte nur mehr in ihr Bett zurück und hoffte, dass das alles nur ein Traum war. Als sie ihr Haus betrat und das Licht einschaltete, sprang Finn mit einem riesigen Geburtstagskuchen hinter der Bank hervor und all ihre Freunde waren da und riefen im Chor: „Alles Gute zum 222. Geburtstag, liebe Conny!“ Die Hexe war überglücklich. Ihre Freunde haben doch nicht auf sie vergessen und jeder übergab ihr ein Geschenk. Pirat Harald und Fynn der Fuchs überreichten Conny mit einem Lächeln einen neuen Besen. Müde schlief sie nach einer langen Feier glücklich in ihrem Bett ein und dachte darüber nach, wie tolle Freunde sie eigentlich hatte.