Ein Detektivrätsel im Museum
Martina Mösenbacher, 8 Jahre
VS St. Georgen am Kreischberg

Das ist Stella Superella. Sie ist Meisterdetektivin. Stella Superella kommt in ihr Büro. Doch was ist das? Ein Brief vom Museum liegt auf ihrem Tisch. Sie macht ihn auf und liest: „Liebe Stella Superella, im Museum ist das goldene Pferd gestohlen worden. Bitte komm so schnell du kannst. Mit lieben Grüßen, Museumsdirektor Friedrich Mirkarami.“ Stella erschrickt und fällt fast vom Stuhl. Sie rennt zum Auto und fährt los. Beim Museum angekommen läuft ihr Friedrich entgegen und sagt mit zitternder Stimme: „Komm schnell rein zum Glaskasten!“ Die beiden betreten das finstere Museum. Im Museum ist es unheimlich düster und geheimnisvoll. Aber für Stella Superella ist das überhaupt kein Problem.

Sie gehen weiter ins Innere vom Museum und jetzt sieht Stella Superella auch den Glaskasten. Er ist in tausend Stücke zerschmettert. Das goldene Pferd ist nirgendwo zu sehen. Stella Superella weiß, was zu tun ist. Als erstes denkt sie nach: „Draußen liegt ja Schnee und dann muss der Dieb ja Spuren hinterlassen haben. Ich weiß aber auch, dass man Spuren besser mit einer Brille sieht … Oh nein, die Brille ist weg!“ Sie beschließt zum Glaskasten zurückzugehen und nachzusehen, denn dort hatte sie die Brille noch. Und was für ein Glück. Die Brille liegt noch da. Hurra! Jetzt kann sie ja weitersuchen. Und tatsächlich, der Dieb hat Schneespuren hinterlassen. Jetzt müssen sie nur mehr den Schneespuren folgen. Sie folgen den Spuren. Die Spuren führen durch die Geisterabteilung. Stella Superella fragt sich, was der Dieb wohl in der Geisterabteilung getan hat. Wie das Wort ausgesprochen war, ging es „boooom, platsch“ und ein Kübel voll mit Wasser fiel auf Stellas Kopf. Und jetzt war sie nass. Stella Superella hasst es, wenn sie nass ist, weil ihr immer so schnell kalt wird. Jetzt muss sie nach Hause fahren und sich umziehen. Zu Hause angekommen, bemerkt sie, dass sie kein Geld und keine Kleidung hat. Jetzt beschloss sie, zur Bank zu gehen. Im Auto drehte Stella Suparella den Radiosender „ich weiß alles“ auf. Da kam im Radio die Meldung: „Die Bank wurde ausgeraubt. Wenn Stella Superella uns hört, soll sie sofort zur Bank kommen!“ Stella ist jetzt bei der Bank angekommen. Sie schaute sich um. Sie rief: „Da ist der Dieb!“ Sie lief hinter dem Dieb her. Er hatte einen Sack bei sich. Sie überholte den Dieb gerade noch. Jetzt sah sie, was im Sack war: Das goldene Pferd und 100.000 Euro! (Die Euros riet Stella aber nur). Sie nahm dem Dieb den Sack weg und rannte weg. Der Dieb schrie: „Du alte Oma mit Wuschelhaar!“ Stella schrie zurück: „Bist du selber!“ Sie rief das ja nur, weil sie es hasste, wenn Diebe eigensinnig sind. Sie brachte das goldene Pferd zurück zum Museum und das Gold zur Bank.

Anschließend sagte sie laut: „Ende gut, alles gut!“