An einem schönen Sommertag streifte Fynn der Fuchs durch den Wald. Unterwegs traf er auf seine Hexenfreundin Conny Clax. Er unterhielt sich kurz mit ihr, aber dann musste sie leider weiter. Fynn ging zu seinem Lieblingsplatz im Wald. Dort hing seine Hängematte, die die gleiche Farbe wie seine rot-schwarze Fliege hatte. Plötzlich hörte der Fuchs Schritte hinter sich. Er drehte sich blitzschnell um und sah einen Mann, der von oben bis unten olivgrün gekleidet war. Er hatte sogar ein Gewehr in der Hand, obwohl der Wald hier ein Naturschutzgebiet war. Fynn fand es schrecklich, wenn Menschen Tiere mit diesen Gewehren abschossen, nur um sie danach zu essen. Er schlich sich schnell davon, er wollte er schließlich nicht selbst als Festtagsbraten enden. Fynn war fest entschlossen, etwas gegen das Jagen in Naturschutzgebieten zu unternehmen. Er hatte sogar schon eine Idee. Er wollte nämlich eine Demo organisieren und für den Tierschutz demonstrieren. „Ich frage gleich einmal Conny und ein paar andere Freunde, ob sie mir helfen wollen“, murmelte Fynn. Das tat er dann auch. Tatsächlich wollten alle seine Freunde ihm helfen. Sie fanden es sehr wichtig, für den Tierschutz zu demonstrieren. Am nächsten Tag war es so weit. Fynn und seine Freunde hatten viele Plakate gebastelt. Sie stellten sich auf die Straße und riefen solche Sachen wie zum Beispiel „Rettet die Tiere!“, „Hört auf zu jagen!“ oder „Tiere sind wichtig!“ Schon bald hatten der schlaue Fuchs und seine Freunde über 100 Anhänger, die mit ihnen demonstrierten. Der Tag war ein voller Erfolg. In den Abendnachrichten verkündete der Bundespräsident, dass es ab jetzt eine sehr, sehr hohe Strafe für das Jagen in Naturschutzgebieten gab. Den nächsten Tag verbrachte Fynn entspannt in seiner Hängematte und mit einem Exemplar von „Die 50 lustigsten Tiergeschichten der Welt“. Finn mochte sein Leben so wie es war und jetzt mochte er es noch mehr, weil er Tiere gerettet hatte.