Gans verfuchst
Mirjam Sterl-Kreiner, 10 Jahre
VS Admont

Ihr Lieben! Ich bin Fynn, der Fuchs und ich finde es fabelhaft, dass ihr jetzt hier seid. Ich möchte euch nämlich eine Geschichte, die mir neulich passiert ist, erzählen… Ich ging im Wald spazieren, als ich plötzlich ein leises Rascheln hörte, dann spürte ich eine Feder, die mich in den Teich schubste. Ich schrie laut um Hilfe, doch niemand hörte mich. Kurz darauf wurde mir schwarz vor Augen. Als ich die Augen wieder öffnete, lag ich am Ufer und mein Freund Daniel, der Fischotter, saß neben mir. Aufgeregt meinte Daniel: „Wie konnte das denn passieren?“ Doch auch wenn ich meistens auf jede Frage eine Antwort habe, kannte ich mich hier kaum aus. Daniel und ich gingen langsam nach Hause. In den nächsten Tagen passierten solche Vorkommnisse immer wieder und ich beschloss, auf eine Insel im Mittelmeer zu fahren. Außerdem konnte ich im Urlaub meine Schwimmtechnik ein wenig verbessern. Also packte ich meine Sachen und fuhr los. Dort angekommen spazierte ich gleich zum Strand und legte mich auf eine Liege. Als ich am Abend zurück in mein Hotel ging, kam mir eine Idee: Vielleicht hatte ein Tier mich damals ins Wasser geschubst? In der Nacht riss mich ein leises Watscheln aus dem Schlaf, da sah ich es: eine kleine Gans saß in meinem Zimmer und sah sich ertappt um. Als ich sie fragte, was das hier soll, da gab die Gans ganz ängstlich zu, dass sie mich geschubst hatte und hier eingebrochen war, weil sie Angst vor mir gehabt hatte, da es immer hieß „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“. Ich erklärte ihr, dass ich keiner Fliege was zu leide tun könnte und von nun an waren wir beide allerbeste Freunde.

Tja, so war das und ich freue mich schon auf das nächste Mal, wenn ihr wieder hier seid! Bis dann!