Als eines Tages Harald Holzbein in seinem Strohbett aufwachte, freute er sich schon auf das nächste Abenteuer. Doch eigentlich hatte er noch kein neues Abenteuer in Aussicht. Also rief er seinen Freund „Sogel“, den Vogel, an, doch der sagte: „Nein, ich habe gerade kleine Küken bekommen, aber Pilatus Piratus ist gerade auf der Suche nach einem Abenteuer.“ Harald griff sofort zu seinem anderen Handy und rief sofort seinen Kolleggen Pilatus Piratus an. Nach einem langen Telefonat verabredeten sie sich am Hauptplatz von Hamburg, denn dort gab es einen großen Hafen, wo Haralds Schiff war. Aber er benötigte noch eine Crew. Deswegen gingen sie in das Hamburger „Rockcafe“ und riefen dort aus: „Wer von euch will reich werden?“ Alle Männer im Café meldeten sich, es waren 100 Leute. Nun hatten sie ihre Crew beisammen. Sie segelten aus dem Hafen in die Weltmeere hinaus. Harald fragte: „Wo müssen wir eigentlich hin?“ „Nach Südamerika, genauer gesagt nach Uruguay.“ Pilatus erzählte, dass dort ein Schatz versteckt sein sollte. Nach vielen anstrengenden Tagen und Stunden kamen sie dort endlich an. Natürlich hatte Pilatus eine Schatzkarte dabei. Die führte durch Wälder, Dschungel und Höhlen. In der letzten Höhle fanden sie ein großes Tor. Hinter diesem Tor war Licht. Sie gingen hinein und entdeckten eine Schatztruhe. Harald machte sie auf und …… es war eine Nachricht drin, die ihnen sagte, dass sie weiter nach Australien mussten, um den Schatz zu kriegen. „Das wird eine lange Reise“, dachte sich Harald Holzbein. Aber ohne Preis aus Uruguay abzureisen, war auch peinlich, deswegen kaufte er sich ein „I LOVE URUGUAY“-T-Shirt. Um ca. Mitternacht stachen sie in See, die Reise nach Australien begann. Sie machten einen kurzen Zwischenstopp in Afrika. Doch in Afrika verloren sie ihre ganze Crew, denn ein anderer Seefahrer, der den gleichen Schatz suchte, versprach der Crew einen höheren Anteil am Schatz. Deswegen betraten sie eine Spelunke und fragten wieder: „Wer will mit uns fahren?“. Diesmal wollte nur mehr die Hälfte mit, es waren nun 50 Leute. Mit dieser Crew fuhren sie weiter durch die vielen Meeren der Welt. Doch plötzlich tauchte ein riesengroßes Meeresungeheuer auf, es hatte drei Augen, vier Arme und zwei große Flossen. Das Monster versenkte das Schiff in die Tiefe des Meeres. Harald Holzbein, Pilatus Piratus und die ganze Crew tauchten aber wieder auf und schrien: „Hilfe, Hilfe!“. Leider kam jedoch das Boot mit dem Seefahrer daher, der damals die ganze Crew in Afrika abgeworben hatte. Der Seefahrer machte Halt und fragte, ob alles okay sei. Sie plauderten noch eine Weile und es stellte sich heraus, dass dieser Seefahrer eh ein ganz netter Typ sei. Gemeinsam fuhren sie weiter. Plötzlich sahen sie eine Insel vor ihnen. Sie fuhren gleich dorthin, um den Schatz zu suchen. Doch nach wenigen Minuten wurde es klar, dass ihre Schatzkarte nicht mit diesem Ort übereinstimmen konnte. Kurze Zeit später entdeckten sie ein Schild, darauf stand: Neuseeland. Das bedeutete, sie waren im falschen Land! Nun bestiegen sie wieder ihr Schiff und segelten weiter in Richtung Süden. Schlagartig blieb ihr Schiff stehen, keiner wusste wieso, und sie untersuchten aufgeregt da ganze Schiff. In der Kabine war ein Loch, es kam Wasser ins Schiff und dadurch wurde es immer schwerer. Wieder schwamm die ganze Crew im kalten Wasser: Haralds alte Crew, gemeinsam mit seiner neuen Crew. Nach wenigen Sekunden stellte sich heraus, dass Pilatus nicht schwimmen konnte. Harald nahm ihn auf seine Schultern und schwamm mit ihm weiter. Lautstark schrie einer der Afrikaner aus der Crew: „Land in Sicht!“ Sie waren endlich in Australien angekommen und wollten nun den Schatz finden. Sie gingen eine lange staubige Straße entlang, bis sie am Eingang einer Höhle standen. Der Seefahrer, der immer noch nicht seinen Namen verraten hatte, ging hinein. 20 Minuten später kam er mit einem blauen Auge und einem Schatz zurück. Gierig schnappte sich jedoch Harald den Schatz und sprang damit schnell ins Wasser. Er brachte ihn zum Schiff, allein segelte er davon.
Pilatus dachte sich: „Diesen Schatz bringe ich in das Kinderheim, denn diese Kinder brauchen ganz dringend dieses Gold.“ So machte er es auch und viele Kinderaugen leuchteten.