„Hallo Conny Clax, hallo Fynn! Danke, dass ich heute im Zauberwald sein darf!“, ruft Pia fröhlich. „Schön, dass du da bist, Pia!“, sagen Conny und Fynn. „Schau dich ruhig ein bisschen um. Wir bereiten in der Zwischenzeit das Essen vor.“ Pia wartet nicht lange. Mit ihrem Rucksack voller wichtiger Forscherutensilien macht sie sich neugierig auf den Weg durch den Zauberwald. Schon bald trifft sie den Hamster Krümel. Er erzählt ihr, dass er in den Zauberwald geflüchtet ist, weil es hier so schön ruhig ist und er endlich allein leben kann – so, wie es Hamster gerne mögen. Früher musste er sich nämlich einen viel zu kleinen Käfig mit einem anderen Hamster teilen. Pia freut sich sehr, dass es Krümel hier jetzt so gut geht. Als Nächstes begegnet sie einem ganzen Rudel Hunde. Jeder Hund und jede Hündin erzählt ihr seine eigene Geschichte. Einige berichten, dass sie oft den ganzen Tag allein in einer Wohnung eingesperrt waren. Andere durften beim Spazierengehen nie in Ruhe schnüffeln. Und eine Hündin erzählt sogar, dass sie ständig in verschiedene Kostüme gesteckt wurde, nur damit viele Fotos von ihr gemacht werden konnten. Pia hört aufmerksam zu und schreibt sich alles in ihren Notizblock. Auf ihrem Weg trifft sie noch viele weitere Tiere, die in den Zauberwald geflüchtet sind, weil sie hier ein viel besseres Leben haben als bei ihren früheren Besitzern. Nach dem leckeren Essen bei Conny und Fynn macht sich Pia wieder auf den Heimweg. Zuhause vergleicht sie ihre Notizen mit dem großen Tierlexikon, das endlich wieder im Chaos ihrer Forscherhöhle aufgetaucht ist. Pia hat schon eine neue Idee: Sie möchte den Menschen erklären, dass sie sich vor der Anschaffung eines Haustiers gut informieren sollen. Denn wenn Tiere artgerecht gehalten werden, müssen nicht mehr so viele in den Zauberwald flüchten.