Skadi, der Fantastische, konnte noch nicht besonders gut auf Wolken schweben. Das musste er erst üben. Doch Skadi hatte auch andere Kräfte. Er las sehr gerne Fantasiegeschichten und mochte es gar nicht, wenn Harald, der Pirat, und Stella, die Detektivin, wieder stritten. Eines Morgens stand Skadi von seinem Wolkenbett auf und ging spazieren. Dabei entdeckte er riesige Abdrücke. Neugierig rief er Pia Pfiffig an und zeigte ihr die Spur. Pia erklärte ihm, dass sie von einem Wolkenhuhn stammte, und verabschiedete sich wieder. Skadi schwebte nach Hause und übte weiter auf den Wolken. Danach kochte er sich eine Suppe mit Backerbsen. Gestärkt ging er erneut spazieren und schwebte über die Bäume hinweg. Dabei sah er Pia beim Forschen in der Natur. Später begegnete er Conny Clax, die Fynn, den Fuchs, zum Kochen suchte. Doch Fynn war im Urlaub. Conny war traurig, denn er war in einem fernen Land und ging nicht ans Telefon. Skadi flog weiter und übte fleißig. Am nächsten Tag schwebte er tief in den Wald hinein – so weit, dass er fast nicht mehr nach Hause fand. Doch zum Glück hatte er genug geübt. Mit all seinem Mut und Können fand Skadi schließlich glücklich zurück.
Und seitdem weiß er: Übung macht den Wolkenmeister.