Welttag des Buches

23. April

Wir feiern den Welttag des Buches

1995 hat die UNESCO den 23. April zum Welttag des Buches erklärt, um damit das Bewusstsein für die Wichtigkeit des Lesens und der Leseförderung zu stärken.

Lesen fördert Sprachkompetenz und Kreativität, aber auch soziale Kompetenzen wie Empathie und Toleranz. Diese positiven Aspekte zeigen sich nicht nur in der Entwicklung eines Kindes, sondern ein Leben lang.

Auch das Leseland Steiermark feiert daher am 23. April 2024 den Welttag des Buches mit zahlreichen Aktivitäten und Aktionen rund ums Lesen.

Buchempfehlungen

Sie lesen gerne und sind immer auf der Suche nach neuem Lesestoff? Zum Welttag des Buches empfehlen kleine und große Leserinnen und Leser hier ihre persönlichen Lieblingsbücher.

© Foto privat

"Der Zauber der Bücher" von Caroline Derlatka

 

 

Die Bilder in dem Buch sind so schön gemalt und es gibt so viel zu entdecken. Jedes Mal, wenn meine Mama mir vorliest, finde ich wieder neue Dinge. Ich mag es gerne, wenn Geschichten sich reimen.

 

 

Alexander, 4 Jahre

© Land Steiermark

"Das Drohnenland" von Tom Hillenbrand

Ein überaus spannender Politkrimi, der in Brüssel spielt und in dem die EU-Institutionen involviert sind und bei dem der Brexit eine Rolle spielt. In beunruhigender Weise werden künftigen (wahrscheinlich mittlerweile zum Teil schon vorhandene) technischen Möglichkeiten bis hin zur totalen Überwachung über Drohnen aufgezeigt, und das im Jahr 2014.

Spannend, fesselnd und interessant bis hin zur einer europaweiten Verschwörung!

 

Hofrätin Mag.a Alexandra Nagl, stellvertretende Leiterin der A6 Bildung und Gesellschaft und Leiterin Fachabteilung Gesellschaft

© Sandra Aurenhammer

"Ansichten eines Clowns" von Heinrich Böll

 

 

Ich liebe dieses Buch, da es so unglaublich einfühlsam und unmittelbar die Momenten des Alleinseins und der zwischenmenschlichen Chemie greifbar macht und dabei nie diesen großartigen, melancholischen Humor verliert.

 

Mag. Boris Miedl, BA – Stellv. Leiter der Stadtbibliothek Graz

© Foto privat

"Flüsterwald" von Andreas Suchanek

 

 

Ich bin ganz begeistert von den Flüsterwald-Büchern. Ein Junge und ein Mädchen erleben gemeinsam mit magischen Wesen zahlreiche spannende Abenteuer in einem verborgenen Wald voller Magie.

 

Philipp, 11 Jahre

© Foto privat

"So weit der Fluss uns trägt" von Shelley Read

Ein bewegender Debutroman der amerikanischen Schriftstellerin Shelley Read mit einem Plädoyer gegen Rassismus und Engstirnigkeit, in dem die Stärke einer jungen Frau, die Unglaubliches erlebt und doch niemals den Mut verliert, unter Beweis gestellt wird.

Eingebunden in nordamerikanische Naturschilderungen hat mich dieser außergewöhnliche Roman in seinen Bann gezogen und ich kann ihn deshalb wärmstens weiterempfehlen.

 

 

Prof.in Michaela Reitbauer, Deutschdidaktikerin an der Päd. Hochschule Stmk.

© Foto privat

"Ostwind: Spuren im Wald" von Rosa Schwarz

 

 

Mir gefällt das Buch sehr gut, weil es spannend und die Hauptperson Mika mutig ist und sich für ihr Pferd Ostwind einsetzt.

 

 

Jana Sophie, 8 Jahre

© Foto privat

"Die geheime Drachenschule - Geheim!" von Emily Skye

 

 

Ich habe bereits alle Bücher der „geheimen Drachenschule“ gelesen und sie sind sehr spannend. Bei diesem Buch gefällt mir besonders gut, dass ich selber miträtseln kann, denn am Ende jedes Kapitels wartet ein Rätsel zur Geschichte. Außerdem finde ich Drachen cool!

 

 

Leo, 9 Jahre

© Foto privat

„Tahara“ von Emanuel Bergmann

Ein außergewöhnlicher Liebesroman unter der Sonne der Côte d’azur, vom Autor des Diogenes-Bestsellers „Der Trick“. Ein Filmkritiker und eine Deutschlehrerin stoßen im Rahmen des Filmfestivals von Cannes aufeinander und fühlen sich einerseits unwiderstehlich angezogen, reiben sich aber auch aneinander. Gemeinsam fliehen sie aus der Stadt…

 

 

MMag. Alexander Fritz, Bibliothek der Arbeiterkammer Steiermark

© Lesezentrum Steiermark

"Die Jungfrau" von Monika Helfer

“Die Jungfrau” der österreichischen Schriftstellerin Monika Helfer, erschienen 2023 im Hanser Verlag, ist ein schmales Büchlein, jedoch voller Dichte, sprachlich beeindruckend und stilistisch virtuos.

Dieser Roman über die Psychologie einer jahrelangen Freundschaft zweier Frauen hat mich sofort in seinen Bann gezogen.

 

 

Dr.in Michaela Haller, Geschäftsführerin Lesezentrum Steiermark

© Foto privat

"Heute bin ich fröhlich! 24 Wintergeschichten vom kleinen Fuchs" von Ulrike Motschiunig und Florence Dailleux

 

 

Ich mag den kleinen Fuchs, weil er lieb zu seinen Freunden ist und immer tolle Dinge erlebt!

 

 

Julian Friedrich, 6 Jahre

© Steiermärkische Landesbibliothek

"Das verlorene Paradies" von Abdulrazak Gurnah

 

Der Roman „Das verlorene Paradies“ von Literaturnobelpreisträger Abdulrazak Gurnah prägt sich mit unglaublich bildstarken Schilderungen über Geschehnisse und Landschaften ein, die man noch nach langer Zeit aus dem Gedächtnis abrufen kann. Nicht viele Bücher – auch von Literaturnobelpreisträger*innen, schaffen das!

 

 

Mag.a Katharina Kocher-Lichem, Direktorin der Steiermärkischen Landesbibliothek

© Öffentliche Bibliothek Birkfeld

"Das späte Leben" von Bernhard Schlink

Martin, sechsundsiebzig, wird von einer ärztlichen Diagnose erschreckt: Ihm bleiben nur noch wenige Monate. Sein Leben und seine Liebe gehören seiner jungen Frau und seinem sechsjährigen Sohn. Was kann er noch für sie tun? Was kann er ihnen geben, was ihnen hinterlassen? Martin möchte alles richtig machen. Doch auch für das späte Leben gilt: Es steckt voller Überraschungen und Herausforderungen, denen er sich stellen muss.

Ein sehr berührender Roman in einer eleganten Sprache.

 

 

Wolfgang Pojer, Öffentliche Bibliothek Birkfeld

© Foto privat

"Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer" von Cally Stronk und Patrick Fix

 

Am liebsten lese ich Detektivgeschichten. Meine Lieblingsbuchreihe ist „Die Jagd nach dem magischen Detektivkoffer“. Die Zwillinge Lukas und Marie müssen mithilfe ihres magischen Detektivkoffers viele Rätsel lösen und dabei immer auf der Hut vor Ganoven sein. Besonders gefällt mir, dass die Bücher spannend und ziemlich lustig zugleich sind.

 

 

Noah, 7 Jahre

© Foto privat

"Der Wortschatz" von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger

 

 

In „Der Wortschatz“ von Rebecca Gugger und Simon Röthlisberger findet Oscar eine Schatztruhe. Leider sind „nur“ Worte drinnen. Leider? Als er beginnt, mit den Worten um sich zu werfen, entdeckt er, wie sie die Welt verändern…

 

 

Mag.a Irene Hetzenauer, Literaturhaus Graz, bookolino – das Literaturfestival für junges Publikum

© Foto privat

"Dinosaurier auf dem Bauernhof" von Dominik Hochwald und Jörg Ihle

 

Ich liebe Dinosaurier!!! So eine Oma mit Dinosauriern als Haustieren würde ich mir auch wünschen. Mit denen könnte ich dann solche tollen Abenteuer erleben wie Leon und Sophie, egal ob in Omas Garten, im Freibad, in der Flugschule oder auf dem Bauernhof.

 

Florian, 7 Jahre

© Stadtbibliothek Mürzzuschlag

"Wie wir den Frieden lernten" von Annika Klee

Dieses kindgerechte Buch für den Frieden trifft mitten ins Herz und ist für alle Generationen geeignet. Es behandelt anhand zweier Schulklassen, wie es zu Eskalationen kommen kann und wie ein “Aufeinander zugehen“ der Grundstein für ein Friedensprojekt sein kann. Es zeigt auf, dass Frieden im Kleinen wie im Großen die unentbehrliche Grundlage für ein glückliches Leben ist. Beeindruckend ist auch die nachhaltige Herstellung dieses Buches sowohl im ökologischen als auch im arbeitsrechtlichen Sinn. Dies alles hat mich so sehr beeindruckt, dass ich dieses Buch nur wärmstens weiterempfehlen kann!

 

 

Michaela Hödl, Bibliothekarin und Leiterin der Stadtbücherei Mürzzuschlag

 

© Foto privat

"Jim ist mies drauf" von Suzanne Lang

 

Ich habe dieses Bilderbuch von meiner Mama bekommen, weil ich Affen so sehr liebe. Jim ist ein kleiner Affe und er ist mies drauf. Seine Freunde wollen ihm helfen, wieder gute Laune zu bekommen. Am Ende sind sie einfach für ihn da.

Die Zeichnungen sind sehr witzig und ich mag es, wenn meine Mama es mir mit verschiedenen Stimmen vorliest.

 

 

Emma, 9 Jahre

© Foto privat

"Herr Fuchs mag Bücher!" von Franziska Biermann

Dieses Buch zeigt auf unterhaltsame Weise was passieren kann, wenn man von Büchern nicht genug bekommt. Der kleine Herr Fuchs ist ein leidenschaftlicher Leser, der seine Bücher mit Salz und Pfeffer würzt, bevor er sie verspeist. Zuerst kauft er sie in einer Buchhandlung, dann entdeckt er die faszinierende Welt einer Bücherei, anschließend wird er zu einem Verbrecher, der im Gefängnis landet und die schlimmste Strafe überhaupt bekommt – Leseverbot. Zum Glück hat er eine rettende Idee.

In diesem Buch findet man nicht nur humorvolle Texte, sondern auch vielsagende Bilder. Meiner Meinung nach ist es ein Buch, dass sich lesebegeisterte Personen jeden Alters schmecken lassen können.

 

Margit Zrim, Koordinatorin für Angelegenheiten der steirischen APS-Schulbibliotheken, Schulbibliothekarin an der VS Frohnleiten

© Öffentliche Bibliothek Stainz

"Zitronen" von Valerie Fritsch

Valerie Fritsch ist für mich eine der spannendsten Autorinnen der österreichischen Gegenwartsliteratur. In „Zitronen“ beschreibt sie sprachgewaltig die Geschichte von August Drach, einem Jungen, dessen Elternhaus am Dorfrand zugleich Himmel und Hölle ist. Nach dem spurlosen Verschwinden seines gewalttätigen Vaters, der nur Zuneigung für den Hund übrig hatte, beginnt seine Mutter, ihm Medikamente unterzumischen, um ihn aufopfernd pflegen zu können. Dadurch erhofft sie sich Bewunderung und Aufmerksamkeit. Erst viele Jahre später gelingt es August, ein unabhängiges Leben zu führen und Liebe zu erfahren, die nicht von Grausamkeit geprägt ist. Wird er sich von seiner Vergangenheit lösen können?

 

MMag.a Bianca Angerer, Öffentliche Bibliothek Stainz

Bücherheld*innen-Abenteuer 2024 zum Nachlesen

Die sechs Gewinner*innen des Geschichtenwettbewerbs 2024 stehen fest und ihre Geschichten sowie weitere Abenteuer der Bücherheld*innen werden hier zum Welttag des Buches am 23. April veröffentlicht. Neugierig?

Pippi Langstrumpf feiert Geburtstag in der Bibliothek Dobl-Zwaring, Lies-was-Wochen 2023

Lies-was-Wochen 2024

Die Steirischen Lies-was-Wochen starten am 23. April, dem Welttag des Buches und enden am 15. Mai, dem Internationalen Tag der Familie. Nach dem Motto „mitlesen, mitmachen, mitlachen“ werden teilnehmende öffentliche Bibliotheken zu kreativen Veranstaltungsorten und machen Lesen zu einem besonderen Erlebnis!

 

Alle Veranstaltungen der Lies-was-Wochen 2024 finden Sie hier in den Details!

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Vorlesen und miteinander Lesen ist für Kinder ein unerlässlicher Bestandteil ihrer Entwicklung.